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erschienen am 30. November 2015 in der Siebenbürgischen Zeitung

Exil-P.E.N.-Tagung in Berlin

Der Exil-P.E.N., Zentrum der Schriftsteller im Exil deutschsprachiger Länder e.V., tagte in diesem Jahr vom 13. bis 15. November in der Galerie Benakohell in Berlin. Im Mittelpunkt des Eröffnungsabends standen die Begrüßungsworte des Präsidenten, Professor Dr. Wolfgang Schlott, die Vorstellung des Tagungsortes in der Kunstgalerie der iranischen Künstlerin und Poetin Shalah Aghapour sowie Lesungen verschiedener Mitglieder.

Ursula Jetter, Herausgeberin der exempla – älteste Literaturzeitschrift in Baden-Württemberg –, las neue Gedichte; sie fand „alle Worte sind leer und Antworten lautlos“ („Im Krieg der Wortgefechte“). Boris Shapiro suchte den „Gott des Vergessens“ und fand, dass „wer nicht begehrt, der lebt verkehrt … und umgekehrt“. Kira Mantsu trug Gedichte aus dem Arumunischen in der Übersetzung von Horst Samson vor, Wolfgang David las aus seinem neuen Prosatext, während Shalah Aghapour auf Persisch und Deutsch Verse vortrug.

Gegen diese groben Verletzungen der Menschenrechte und unwürdigen politischen und gesellschaftlich-kulturellen Zu- und Missstände in einer zivilisierten Welt hat seitens des „Exil-P.E.N. – Sektion deutschsprachige Länder“ Generalsekretär Horst Samson am 31. Juli 2014 in einer Protestnote an die deutschsprachigen Presseagenturen und großen Tageszeitungen seitens des Exil-P.E.N. Stellung bezogen:

Die Unterstützung der ukrainischen Separatisten mit Waffen, Personal und Logistik durch das russische Putin-Regime wird vom Internationalen Exil-P.E.N. aufs Schärfste kritisiert.
Mit großen Bedenken sehen wir aber auch seit Wochen eine unbedachte wie unsinnige Eskalierung des Konfliktes zwischen Russland und den USA mit Deutschland und den anderen EU-Ländern im Schlepptau.

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