Herzlich willkommen beim Exil-P.E.N. im Internet!

Im Exil-P.E.N., Sektion deutschsprachiger Länder, sind vorwiegend Autoren, die aus politischen Gründen ihre Heimat verließen oder gar verlassen mussten, verbunden.
Schriftsteller, die im Exil leben, schauen auf einen weiten Horizont. Ihr Blick richtet sich oft über Grenzen hinaus und in die Details anderer Gesellschafts- und Lebensformen hinein. Das kann für eine Gesellschaft, die sich dafür öffnet, von Nutzen sein – nicht im Sinne von Besserwisserei, sondern zur Erweiterung von Erfahrung. Und wie könnte diese lustvoller geschehen als durch Literatur?
Wir laden Sie ein, hier die Autoren des Exil-P.E.N. kennenzulernen – sowohl durch eine sich aufbauende Sammlung ihrer Texte, als auch durch Stellungnahmen zum (literarischen) Zeitgeschehen.

Ursula Teicher-Maier

Prof. Dr. Wolfgang Schlott

Präsident

           

Ministerstwo Kultury i Dziedzictwa Narodowego

Resort Min. Dr. Piotr Gliński

Krakowskie Przedmieście 15-16

Warszawa

Republika Polska                                                                                                             Bremen, Berlin, Ulm, 4. April 2017

                                 

Resolution


Sehr geehrter Herr Minister,

im Namen von fünfundsiebzig Mitgliedern des Exil-P.E.N. deutschsprachiger Länder, unter ihnen zahlreiche aus Russland, Tschechien und Polen nach Deutschland ausgewanderte Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie auch Journalisten, protestieren wir gegen die sich häufenden willkürlichen Eingriffe Ihres Ministeriums in kulturelle Prozesse, die in der Republik Polen in den Bereichen Literatur, Theater, Pressewesen, Film, Museum und im Ressort "Kulturelles Erbe" seit mehr als zwei Jahren ablaufen.

Das Präsidium des Exil-PEN deutschsprachiger Schriftstellerinnen und - Schriftsteller im Internationalen PEN unterstützt die nachfolgende Petition des KulturForums Türkei-Deutschland. Bremen-Berlin-Ulm 26.Juli 2017.

Kultur Forum Türkei Deutschland

Das KulturForum fordert die türkische Regierung auf, 17 Redakteure und Mitarbeiter der Tageszeitung Cumhuriyet, sowie alle Mitarbeiter von Amnesty International und andere politisch Inhaftierte sofort freizulassen. In dem heute in Istanbul beginnenden Prozess werdenCumhuriyet-Mitarbeitern, wie den meisten inhaftierten Journalisten auch, allein wegen ihrer kritischen Berichterstattung Verbindungen zu "terroristischen" Gruppen vorgeworfen; einigen von Ihnen drohen bis zu 43 Jahre Haft. Das KulturForum verfolgt die Verhandlungen durch befreundete Beobachter vor Ort.

01 PK Bremen 2017 04 13 W Schlott u Halil Incesu
Pressekonferenz, Bremen
04 Bremen Westend Podiumsdiskususion mit Halil Incesu 2017 04 13 b
Podiumsdiskussion, Westend, Bremen
06 Halil Ilker Wolfgang
Halil İncesu, Ilker Maga, Prof. W. Schlott
(alle Fotos: Heidrun Hamersky)

Ein Abend mit dem Karikaturisten Halil İncesu in der Bremer Kultur-Werkstatt westend am Donnerstag, den 13. April 2017, um 19.00 Uhr

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